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Geschrieben von: Anika Börries
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Auch wenn für viele Menschen Bäche, Seen, Heide und Moore der Inbegriff intakter Naturlandschaften sind, so gibt es in Mitteleuropa heute keine reinen Naturlandschaften mehr. Alle Landschaftsformen, die wir in Mitteleuropa kennen, sind über eine lange Zeit direkt oder indirekt durch den Menschen geprägt worden. Jede Kulturepoche des Menschen hat die Landschaft, in der sie lebte, geprägt. So hat bereits die Übernutzung der Herden der Großherbivoren in der Steinzeit durch die Jagd zu einer deutlichen Veränderung der Flora und Fauna geführt, weil sich zum Beispiel erst durch das Fehlen der großen Pflanzenfresser die großen Wälder ausbreiten konnten (BUNZEL-DRÜKE, M. (1994), S. 25).
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Geschrieben von: Anika Börries
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Die Landwirtschaft spielt auf dem Hümmling seit je her eine wichtige Rolle und ist auch heute noch ein wichtiger Wirtschaftszweig.
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Geschrieben von: -
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Die Höfe des Hümmlings unterlagen dem Anerbenrecht und wurden in der Regel nicht geteilt. Dies führte dazu, dass es auch heute noch relativ viele Vollerwerbsbetriebe auf dem Hümmling und in dessen Umgebung gibt. Auf Grund der Arbeitsintensität waren die Halb- und Vollerben jedoch nicht dazu in der Lage, einen Hof alleine zu bewirtschaften, so dass sie auf Hilfe angewiesen waren. Für die nachfolgenden Brüder des Hoferben ergaben sich aus dem genannten Erbrecht erhebliche Hürden im Sinne einer eigenen Familiengründung. Diese Existenzsicherung für die abgehehenden Söhne und die Sicherstellung der Arbeitshilfe auf den Höfen gelten als die klassischen Wurzeln des Heuerlingswesens und sind als solche wiederholt beschrieben worden.
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Geschrieben von: Thomas Schomaker
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Wie auch in anderen Teilen Norddeutschlands begann in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts im Herzogtum Arenberg-Meppen nach den Markenteilungen die Aufforstung der Heide- und Wehsandflächen: Ödland - Land ohne Felder und Wälder. Hervorgegangen war das Ödland aus der durch das Bevölkerungswachstum zunehmend steigenden Druck und der daraus resultierenden drastischen Übernutzung der Umwelt. Ihnen folgten vegetationsschwache Heideflächen, die wiederum durch Überweidung kahle Sandflächen hinterließen. Diese Sandflächen bedrohten als Wehsande und Wanderdünen die besseren Böden und Siedlungen.
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